Archiv der Kategorie: Alltag

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Man muss ja mit der Zeit gehen, so sagt man. Ich gehe lieber mit der Zeit als das ich mit ihr rase. Gemütlicher so.

Ob ich tatsächlich von unterwegs so etwas wahnsinnig irre Wichtiges zu bloggen habe, nun, man wird sehen.

Ich gehe jetzt erstmal die Bildfunktion suchen.

Oder widme mich zu so früher Stunde vielleicht doch lieber den elementaren und wichtigen ‚Problemen‘ wie ’nem Kaffee und ’nem Ei.

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Ich bin ein Naturprodukt

Gestern Nachmittag sitze ich so auf dem Sofa und bekomme Appetit auf einen 500 Gramm Joghurt der Marke „Landliebe“. Geschmacksrichtung Blutorange, für die, die es etwas genauer wissen wollen.

Ich stehe also auf, gehe in die Küche zum Kühlschrank, mache die Kühlschranktür auf, nehme den Joghurt heraus, greife in die Besteckschublade für einen Löffel und gehe zurück ins Wohnzimmer. Ich setze mich hin, schraube das Joghurtglas auf, und es gibt ein kleines Geräusch. Eigentlich sind kleine Geräusche ja was nettes, von den Geräuschen der Nachbarskinder im Stockwerk über mir mal abgesehen, aber es gibt kleine Geräusche, die sind wirklich lieblich anzuhören. Weiterlesen

Kinners

„Also am Anfang steht ein intensives emotionales Bedürfnis sich zu vermehren. Das ist nicht mit Vernunft zu erklären. Man hat einfach das Gefühl, es muß sein. Und schon wenn das Kind im Bauch ist, ist man ihm hoffnungslos ausgeliefert vor lauter Liebe. Und diese Liebe ist so stark und wird immer größer, daß sie einen total ausfüllt und dem Leben trotz der damit verbundenen Strapazen einen neuen, besseren intensiveren Sinn gibt.

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Das Ende ist nah

Als ich noch jeden Tag zur Arbeit mit dem Zug fuhr, bin ich beim Gang durch den Bahnhof regelmäßig an einer Caféteria vorbei gekommen. Einmal ging ich dort des Weges und sah Robert De Niro in dieser Caféteria. Weiterlesen

Frühstücksklause

Müde schleppe ich mich hier rum, habe wahrlich schon bessere Tage erlebt, speziell so früh am Morgen. Der Kaffee ist auch noch nicht durchgelaufen, fummel‘ mir schon mal eine Pall Mall ohne aus der Packung und lasse die gräßlich gut gelaunten Menschen um mich herum außen vor.

Tür zu, Kaffee, Kippe und verhaltene Fröhlichkeit mit Gedanken an den ersten Stuhlgang. Mich können Sie heute morgen wahrlich zu nichts gebrauchen. Der Sonnenaufgang war so kitschig schön, ich hätte mich übergeben können.

Nein, ich hätte es auch wirklich machen sollen.

Koffeingedanken

Ein Koffeingedanke … hat mit Verdauung zu tun. Unbedingt, etwas zwingend vielleicht.

Sich einfach vorzustellen, vielleicht, wie sich Menschen, die wir aus der Werbung kennen, nach dem Genuss zu vieler koffeinhaltiger Getränke hilfesuchend nach einem stillen Ort sehnen, einem Ort, wie nur ich ihn besitze, den ich kontrolliere. Dem Ort, an dem man prima die Seele baumeln lassen kann, dem Ort, an dem schon manch gute Geschichte entstehen konnte.

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Guten Morgen allerseits – und was vorher geschah

Es ist 9:00h, ich freue mich auf eine große Tasse Koffein in meinem Neutralisationscafé auf dem Weg zur Arbeit. Nach dem Betreten des Cafés rennt mich ein rotgesichtiger Anzugmensch mit einem leeren Besucherschild am Revers über den Haufen, kurz stehe ich in einer Wolke aus Streß und Plastik, ich grinse ihn kurz an, er nickt nur huldvoll. Weiterlesen