Ich tu’s einfach immer wieder

Verkaufen, kaufen, analog, digital, ja, nein, Äpfel und Birnen.

Ich treibe meine Umwelt gern mit diesen Themen in den Wahnsinn. Das passiert aber unbewusst und mit voller Absicht.

Letzer Erwerb ist eine aus dem Jahre 1976 stammende Nikon, genauer gesagt ein Nikkormat ELW.

Der erste Schwarzweissfilm ist schon entwickelt und harrt der Ausbelichtung.

Jetzt fehlt nur nur noch der passende Winder dazu und …

Egal, aber ist sie nicht hübsch?

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Man muss ja mit der Zeit gehen, so sagt man. Ich gehe lieber mit der Zeit als das ich mit ihr rase. Gemütlicher so.

Ob ich tatsächlich von unterwegs so etwas wahnsinnig irre Wichtiges zu bloggen habe, nun, man wird sehen.

Ich gehe jetzt erstmal die Bildfunktion suchen.

Oder widme mich zu so früher Stunde vielleicht doch lieber den elementaren und wichtigen ‚Problemen‘ wie ’nem Kaffee und ’nem Ei.

Ich bin ein Naturprodukt

Gestern Nachmittag sitze ich so auf dem Sofa und bekomme Appetit auf einen 500 Gramm Joghurt der Marke „Landliebe“. Geschmacksrichtung Blutorange, für die, die es etwas genauer wissen wollen.

Ich stehe also auf, gehe in die Küche zum Kühlschrank, mache die Kühlschranktür auf, nehme den Joghurt heraus, greife in die Besteckschublade für einen Löffel und gehe zurück ins Wohnzimmer. Ich setze mich hin, schraube das Joghurtglas auf, und es gibt ein kleines Geräusch. Eigentlich sind kleine Geräusche ja was nettes, von den Geräuschen der Nachbarskinder im Stockwerk über mir mal abgesehen, aber es gibt kleine Geräusche, die sind wirklich lieblich anzuhören. Weiterlesen

Ein Jahrzehnt in Bildern

Ein Jahrzehnt geht zu Ende, so sagt man. Sicherlich haben viele von euch Dinge durchgemacht und erlebt, die nicht immer leicht, locker und fröhlich waren.

Von persönlichen Schicksalsschlägen, die keinen etwas angehen und die jeder für sich wahrnehmen, ordnen und durchleben muss, haben wir aber auch kollektiv ordentlich auf Augen, Ohren, Bauch und Herz bekommen in diesem Jahrzehnt. Zumindest diejenigen unter uns, die genauer hinschauen, während andere direkt wegzappen.

Für die Vergesslichen, zu denen auch ich gehöre, hier noch einmal  eine Bilderschau ohne Worte, die mich nach dem ersten Kaffee am Morgen richtig schlucken machte und mir Emotionen und Orte ins Gedächtnis rief, an denen ich mich befand, als ich das eine oder andere zum ersten Mal damals hörte und sah.

Rutscht gut rein und kommt sauber wieder raus.

Kinners

„Also am Anfang steht ein intensives emotionales Bedürfnis sich zu vermehren. Das ist nicht mit Vernunft zu erklären. Man hat einfach das Gefühl, es muß sein. Und schon wenn das Kind im Bauch ist, ist man ihm hoffnungslos ausgeliefert vor lauter Liebe. Und diese Liebe ist so stark und wird immer größer, daß sie einen total ausfüllt und dem Leben trotz der damit verbundenen Strapazen einen neuen, besseren intensiveren Sinn gibt.

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Ankommen ist alles

Werbespots der Deutschen Bundesbahn im Fernsehen: „Drei Minuten Verspätung“. Ich gebe zu, dieser Spot war der erste Spot, der mich so richtig agressiv gemacht hat. Mittlerweile lebe ich seit einem Jahr mit einer regelmäßigen Verspätung von 5-15 (und in Härtefällen) mehr Minuten. Was ja nicht so schlimm wäre, ich bin ja nicht kleinlich. Allerdings hat der Anschlusszug nie Verspätung, der ist dann immer schon dort, wo ich nie sein kann. Das nenne ich die Relativitätstheorie der Deutschen Bahn.

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Das Ende ist nah

Als ich noch jeden Tag zur Arbeit mit dem Zug fuhr, bin ich beim Gang durch den Bahnhof regelmäßig an einer Caféteria vorbei gekommen. Einmal ging ich dort des Weges und sah Robert De Niro in dieser Caféteria. Weiterlesen