Fotozelle

Ich bin ein Naturprodukt

6. Februar 2010 · 4 Kommentare

Gestern Nachmittag sitze ich so auf dem Sofa und bekomme Appetit auf einen 500 Gramm Joghurt der Marke “Landliebe”. Geschmacksrichtung Blutorange, für die, die es etwas genauer wissen wollen.

Ich stehe also auf, gehe in die Küche zum Kühlschrank, mache die Kühlschranktür auf, nehme den Joghurt heraus, greife in die Besteckschublade für einen Löffel und gehe zurück ins Wohnzimmer. Ich setze mich hin, schraube das Joghurtglas auf, und es gibt ein kleines Geräusch. Eigentlich sind kleine Geräusche ja was nettes, von den Geräuschen der Nachbarskinder im Stockwerk über mir mal abgesehen, aber es gibt kleine Geräusche, die sind wirklich lieblich anzuhören. Weiterlesen →

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Ein Jahrzehnt in Bildern

31. Dezember 2009 · 3 Kommentare

Ein Jahrzehnt geht zu Ende, so sagt man. Sicherlich haben viele von euch Dinge durchgemacht und erlebt, die nicht immer leicht, locker und fröhlich waren.

Von persönlichen Schicksalsschlägen, die keinen etwas angehen und die jeder für sich wahrnehmen, ordnen und durchleben muss, haben wir aber auch kollektiv ordentlich auf Augen, Ohren, Bauch und Herz bekommen in diesem Jahrzehnt. Zumindest diejenigen unter uns, die genauer hinschauen, während andere direkt wegzappen.

Für die Vergesslichen, zu denen auch ich gehöre, hier noch einmal  eine Bilderschau ohne Worte, die mich nach dem ersten Kaffee am Morgen richtig schlucken machte und mir Emotionen und Orte ins Gedächtnis rief, an denen ich mich befand, als ich das eine oder andere zum ersten Mal damals hörte und sah.

Rutscht gut rein und kommt sauber wieder raus.

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Kinners

25. Oktober 2009 · 5 Kommentare

“Also am Anfang steht ein intensives emotionales Bedürfnis sich zu vermehren. Das ist nicht mit Vernunft zu erklären. Man hat einfach das Gefühl, es muß sein. Und schon wenn das Kind im Bauch ist, ist man ihm hoffnungslos ausgeliefert vor lauter Liebe. Und diese Liebe ist so stark und wird immer größer, daß sie einen total ausfüllt und dem Leben trotz der damit verbundenen Strapazen einen neuen, besseren intensiveren Sinn gibt.

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→ 5 KommentareKategorien: Alltag · Bahn und Wahn

Ankommen ist alles

17. Oktober 2009 · 4 Kommentare

Werbespots der Deutschen Bundesbahn im Fernsehen: “Drei Minuten Verspätung”. Ich gebe zu, dieser Spot war der erste Spot, der mich so richtig agressiv gemacht hat. Mittlerweile lebe ich seit einem Jahr mit einer regelmäßigen Verspätung von 5-15 (und in Härtefällen) mehr Minuten. Was ja nicht so schlimm wäre, ich bin ja nicht kleinlich. Allerdings hat der Anschlusszug nie Verspätung, der ist dann immer schon dort, wo ich nie sein kann. Das nenne ich die Relativitätstheorie der Deutschen Bahn.

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Das Ende ist nah

15. Oktober 2009 · 4 Kommentare

Als ich noch jeden Tag zur Arbeit mit dem Zug fuhr, bin ich beim Gang durch den Bahnhof regelmäßig an einer Caféteria vorbei gekommen. Einmal ging ich dort des Weges und sah Robert De Niro in dieser Caféteria. Weiterlesen →

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Frühstücksklause

8. Oktober 2009 · 4 Kommentare

Müde schleppe ich mich hier rum, habe wahrlich schon bessere Tage erlebt, speziell so früh am Morgen. Der Kaffee ist auch noch nicht durchgelaufen, fummel’ mir schon mal eine Pall Mall ohne aus der Packung und lasse die gräßlich gut gelaunten Menschen um mich herum außen vor.

Tür zu, Kaffee, Kippe und verhaltene Fröhlichkeit mit Gedanken an den ersten Stuhlgang. Mich können Sie heute morgen wahrlich zu nichts gebrauchen. Der Sonnenaufgang war so kitschig schön, ich hätte mich übergeben können.

Nein, ich hätte es auch wirklich machen sollen.

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Tier-Heim

3. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Katzen: Da entschließt man sich aus einer total vernachlässigten Laune heraus, so einen Schotterscheißer aus dem Tierheim zu holen, aber: wie entsorgt man so ein Findelkind mit einer Platine im Nacken wieder? Weiterlesen →

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Koffeingedanken

2. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Ein Koffeingedanke … hat mit Verdauung zu tun. Unbedingt, etwas zwingend vielleicht.

Sich einfach vorzustellen, vielleicht, wie sich Menschen, die wir aus der Werbung kennen, nach dem Genuss zu vieler koffeinhaltiger Getränke hilfesuchend nach einem stillen Ort sehnen, einem Ort, wie nur ich ihn besitze, den ich kontrolliere. Dem Ort, an dem man prima die Seele baumeln lassen kann, dem Ort, an dem schon manch gute Geschichte entstehen konnte.

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Guten Morgen allerseits – und was vorher geschah

1. Oktober 2009 · 1 Kommentar

Es ist 9:00h, ich freue mich auf eine große Tasse Koffein in meinem Neutralisationscafé auf dem Weg zur Arbeit. Nach dem Betreten des Cafés rennt mich ein rotgesichtiger Anzugmensch mit einem leeren Besucherschild am Revers über den Haufen, kurz stehe ich in einer Wolke aus Streß und Plastik, ich grinse ihn kurz an, er nickt nur huldvoll. Weiterlesen →

→ 1 KommentarKategorien: Alltag
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Über beste Freunde und das Leben, die Zeit und alles dazwischen

2. September 2009 · 8 Kommentare

Alt bist Du geworden, dachte ich im ersten Augenblick und hätte es beinahe auch gesagt. Verkniffen habe ich es mir,  im letzten Moment, wer weiss, was Du dann zu mir gesagt hättest. Weiterlesen →

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